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Geschäftsanbahnung für deutsche Unternehmen im Bereich intermodale Logistik

Juni 20 @ 08:00 - Juni 24 @ 17:00
  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Eisenbahnbau/ Bahntechnik/ Schienenverkehr und Maritime Wirtschaft

Vom 20.06.2022 bis zum 24.06.2022 führt AHK Rumänien in Kooperation mit dem Förderverein Logistics Alliance Germany e. V., im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi), eine Geschäftsanbahnung für deutsche Unternehmen im Bereich intermodale Logistik nach Rumänien durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).

Die Vollendung des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-T) bis 2030 bzw. 2050 ist eine starke Verpflichtung der EU und spielt eine Schlüsselrolle bei der Gewährleistung des ordnungsgemäßen Funktionierens des Binnenmarktes und der Erhaltung der globalen Wettbewerbsfähigkeit. Um diese Ziele zu erreichen, sind in Rumänien noch erhebliche zusätzliche Investitionen im Bereich intermodale Logistik (Eisenbahnbau/Bahntechnik/Schienenverkehr und Maritime Wirtschaft) erforderlich.

  • Trotz ihrer wirtschaftlichen Attraktivität, weist Rumänien immer noch einen Infrastrukturmangel auf, weil der Straßen- und Schienennetzausbau vernachlässigt wurde. Sehr wenige Strecken des Schienennetzes wurden mit europäischen Mitteln modernisiert. Die Gesamtkosten für die Durchführung der derzeit erforderlichen Reparaturarbeiten belaufen sich, laut der Strategie zu Entwicklung der Eisenbahn-infrastruktur 2021-2025, auf über 200 Millionen Euro.
  • Die Europäische Kommission hat deutlich gemacht, dass einer der Verkehrsträger der Zukunft die Schiene ist, da dieses Transportmittel viel weniger umweltschädlich ist. Gleichzeitig weisen die großen Akteure der Branche, die schwere Güter herstellen, die für den Straßentransport nicht geeignet sind, auf den Zustand der Eisenbahninfrastruktur in Rumänien und die Tatsache hin, dass die derzeitigen Bedingungen die Investitionen erschweren. Auf nationaler Ebene verfügt Rumänien über eine Eisenbahn-infrastruktur von 10.766 km, von denen nur 37,4%, d.h. 4.030 km, elektrifiziert sind.
  • Es gibt auch einen Mangel an intermodalen Knoten. Der intermodale Verkehr in Rumänien befindet sich jedoch noch in einem frühen Entwicklungsstadium, wobei die wichtigsten strategischen Punkte für diese Art des Gütertransports ein großer Containerumschlagplatz in Constanta und ein funktionaler intermodaler Knotenpunkt in Arad sind.
  • Die Vorteile Rumäniens werden von zwei geographischen Hauptfaktoren gekennzeichnet: eines ist die Nähe zu den entwickelten Märkten in Mitteleuropa und das andere ist das Vorhandensein des Hafens Constanţa am Schwarzen Meer, einer guten Verbindung zwischen Europa und Asien. Der Hafen von Constanţa muss an einen starken Verkehrskorridor angeschlossen werden, da es sich um einen großen Hafen handelt, der voll ausgelastet werden könnte. Der Hafen von Constanţa ist auch ein Flusshafen und nicht nur ein Seehafen, da er eine Verbindung zum Donau-Rhein-Korridor darstellt. Entlang der Donau und der Wasserstraßen in Rumänien gibt es 30 Häfen, von denen 8 an den zentralen TEN-T (Trans-European Transport Network) liegen. In vielen Häfen ist die Straßen- und Schieneninfrastruktur veraltet, schlecht gewartet und entspricht nicht den Anforderungen der Spediteure. Zwölf der rumänischen Donauhäfen haben noch keinen Schienenanschluss. Unzureichende Instandhaltung, veraltete Infrastrukturen, fehlende multimodale Verbindungen und langsame Verfahren für die Abwicklung bestehender Verkehrsströme verringern die Attraktivität dieser Häfen für potenzielle Nutzer, schaden der langfristigen Wettbewerbs-fähigkeit des Seefrachtverkehrs und begrenzen das Potenzial für die intermodale Entwicklung.
  • Im Nationalen Konjunkturprogramm (National Recovery and Resilience Plan) werden 5 Mrd. EUR für die Entwicklung des Schienenverkehrs und 4,5 Mrd. EUR für den Straßenverkehr und die Autobahnen veranschlagt. Dies macht die Modernisierung der rumänischen Verkehrsinfrastruktur, insbesondere der Eisenbahn, zu einer Priorität unter den Investitionsprojekten des Landes. In der Strategie zur Entwicklung der Eisenbahninfrastruktur für den Zeitraum 2021-2025 wird der Finanzierungsbedarf für die Entwicklung der Eisenbahninfrastruktur in den nächsten fünf Jahren auf 13,5 Mrd. EUR geschätzt.

In diesem Zusammenhang wird AHK Rumänien eine Geschäftsanbahnung – für deutsche KMUs mit einer Informationsveranstaltung, B2B Matchmaking und Besuche relevanter Anlagen, Unternehmen/Projekten in Rumänien (Bukarest, Constanța, Galați) organisieren.

Das Event stellt eine Opportunität für rumänische und deutsche Unternehmen dar, die an der Entwicklung eines bilateralen Geschäfts in dem erwähnten Bereich interessiert sind, und zielt darauf ab, deutsche Systeme und Produkte auf den rumänischen Markt zu fördern.

Details
Start: Juni 20 @ 08:00
End: Juni 24 @ 17:00
Veranstaltung CategoryMobilität
Veranstaltungsort
Venue Name: Romania
Address: Romania
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Veranstalter
Phone: +40212079117
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